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Rückblick/2002
KUNSTRAUSCH® II
»Lebens(T)räume«


Vier Kooperationspartner veranstal- teten den KUNSTRAUSCH® II im Jahr 2002. Als neue Partner konnten das Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren e.V. sowie das SuchtPräventionsZentrum, SPZ, der Hamburger Schulbehörde gewonnen werden.
Für den zweiten KUNSTRAUSCH® wurden in ganz Hamburg Teilnehmende gefunden — mehr als 10 Schulklassen und Klienten/-innen von 5 Sucht- therapieeinrichtungen des therapiehilfe e.v.

Das Motto »Lebens(T)räume« des KUNSTRAUSCH® II hatte das Ziel, die Beteiligten zur Reflexion und zum Austausch über ihre Lebenspläne und Träume zu bewegen und dies auf ihre Lebens-Räume wie Wohnung, Stadtteil, Schule, Straße zu beziehen. Dieses Vorgehen verband die kritische Wahrnehmung der Umgebung und die Vision der eigenen Zukunftswünsche.

Lebens(T)Räume wurden in unterschiedlichen Kunstformen von überwiegend jugendlichen Teilnehmern gestaltet: als Kästchen, als bildnerischer Ausdruck, als Fotos, in Gedichten, Texten und Theaterszenen sowie Videoclips und Musik. Im Zentrum stand die Gestaltung der Kisten und Kästchen: vom typischen Südsee-Szenario, der einsamen Insel im blauen Meer mit Palmen, bis hin zum Käfig, der mit satanistischen Symbolen und Rosen »verziert« war. Sie wurden in einer Gesamtskulptur in der KUNSTRAUSCH® -Woche im Kulturpalast in Hamburg-Billstedt ausgestellt. Der Videoclip »Alles für dich« erhielt einen 1. Preis bei der Jugendmediale »abgedreht«.
Der KUNSTRAUSCH® II-Konzeption folgend, wurden die »Einzelarbeiten« stets in kommunikative Zusammen- hänge gestellt: Alle Werke wurden daher in den jeweiligen Gruppen besprochen und am gegenseitigen Verstehen gearbeitet.

Auch die Präsentation der Ergebnisse war und ist Teil des Konzeptes. Gegenseitiges Verstehen und akzeptieren stellen Schutzfaktoren in der Suchtprävention dar, angelehnt an den Life-Skill-Ansatz der Weltgesund- heitsorganisation, WHO.
Die Kombination von Methoden und Medien berücksichtigt die Fähigkeiten und Interessen der beteiligten Jugendlichen und geben ihre Sichtweisen in künstlerischer Form wieder. KUNSTRAUSCH® versteht sich auf diese Weise als ein Beitrag zur Stärkung von Lebenskompetenzen.

Beteiligte Suchttherapeuten/-innen und Lehrer schätzten die Wirkung der KUNSTRAUSCH®-Aktivitäten deutlich positiv ein: Die Atmosphäre in den Klassen und Gruppen habe sich deutlich verbessert, die Akteure hätten hohe Anerkennung erfahren und das Selbstbewusstsein vor allem unter süchtigen Teilnehmenden sei gestärkt. Mit Produkten wie den Videoclips wird an den beteiligten Schulen in suchtpräventiver Absicht weitergearbeitet. Erneut wurde auf die große Bedeutung der Begegnung als wichtige Aufgabe von KUNSTRAUSCH® hingewiesen.

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